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Lager vom 22. - 29. April 2006

Proben

Schon einen Tag nach der Ankunft begann für uns am Sonntag das Proben. Im ersten Teil der Woche (bis Dienstag) war es ziemlich anstrengend, weil immer wieder neue Lieder für unser Sommerkonzertrepertoire dazukamen. Pro Tag fanden bis zu seches Klein- und Grossgruppenproben statt, die ruhig und konzentriert verliefen. Morgens begannen wir mit Einsing- und Atmungsübungen. Die mehrstimmigen Lieder wurden immer stimmenweise eingeübt und in Gesamtproben zusammengesetzt. Wie in den letzten beiden Lagern lernten wir auch diesmal neue Beatles-Lieder, in einer kleinern Gruppe sangen wir zudem ein Medley mit den berühmtesten Songs von Aretha Franklin. Auch in diesem Lager haben wir ein spannendes Programm für den Sommer vorbereitet, und ich glaube, dass das Einüben allen Chormitgliedern Spass gemacht hat. Am Donnerstag- und Freitagmorgen gingen wir noch die Soloteile und Details der einzelnen Stücke durch. Leider waren einige Sängerinnen an einer Magendarmgrippe erkrankt, sodass sie an den letzten Proben nicht teilnehmen konnten. Als Abschluss fand am Freitagnachmittag das alljährliche Leiterinnenkonzert statt, bei dem wir den Helferinnen die neuen Lieder als Dank für ihr Mitkommen vorsangen.
(Nadine)

Eine Woche im Singschloss

Jeden Morgen gab es um acht im Schloss Frühstück. Den Vormittag verbrachten wir mit stimmgetrennten Singproben. Das köstliche Königsmahl schmeckte uns stets und über Mittag genossen wir den Schlosspark mit einer romantischen Bootsfahrt aus dem See. Nach der Mittagspause versammelten wir uns jeweils für die Gesamtprobe und unsere Stimmen klangen durch alle Räume des Schlosses. Danach hatten wir Zeit, um Schmuckstücke zu basteln oder im Schlossgarten nach Froschkönigen Ausschau zu halten. Wir haben jeden Frosch geküsst, doch keiner wurde zum Prinzen. Am Mittwoch machten wir einen Ausflug ins nahegelegene Städtchen Dijon. Am Abschlussabend wirde die schönste Hofdame gewählt. Für mich war dies die erste Woche fern von meinem Reich, habe sie aber in märchenhafter Erinnerung.
(Hannah)

Basteln

Ich habe mich die ganze Zeit schon aufs Basteln gefreut. Es hat mir immer Spass gemacht, mit den Leiterinnen Daniela und Isabella und meinen Kolleginnen Schmuck zu machen. Wir haben eine Holzschachtel angemalt. Ich habe eine Ohrringkellektion gemacht sowie drei Armbänder und eine Kette. Man konnte auch Ringe basteln, aber das habe ich nicht gemacht. Nächstes Jahr will ich wieder ins Chorlager.
(Jelena)

Dijon

Am Mittwoch war der traditionelle Ausflug geplant. Unsere Fahrt führte uns dieses Mal nach Dijon, in die Hauptstadt des Burgunds. Bevor wir losfuhren, bekamen wir den Lunch. Auf der rund einstündigen Hinreise hatten die einen Magenprobleme, doch die gingen schnell wieder vorüber. Mit der Zeit näherten wir uns Dijon. Unsere Herzen klopften, und einige waren sehr aufgeregt. Als wir in der Stadt ankamen, gingen wir in den Park Darcy, wo wir auf der Treppe neben dem Brunnen ein Gruppenfoto schossen. Anschliessend spazierten wir zur Kathedrale "Notre Dame", bestaunten deren Fenster und zündeten Kerzen an. Anschliessend wurden Gruppen gebildet, in denen wir auf eigene Faust die Stadt erkunden konnten. Wir shoppten durch einen Teil Dijons und marschierten in jeden Laden, der uns anzog. Jeder kaufte sich, was ihm gefiel. Beliebt war die Spezialität Dijons: der Senf. Leider verflog die Zeit im Nu. Bald schon war Besammlungszeit, und wir mussten zum Car zurück. Als die letzte Gruppe angekommen war, durften wir endlich einsteigen. Auf der Heimreise lief alles rund, und niemand mehr hatte Bauchschmerzen. Als wir schliesslich im Château ankamen, gingen einige sich ausruhen. Andere wollten ihren Kolleginnen zeigen, was sie gekauft hatten.
(Stephanie)

Anzeiger des Bezirks Thalwil (3.5.2006)